Somit
ist jeder Moment ein Abschied von der Vergangenheit und jede
Sekunde ein Neubeginn...
Abschlussbericht von David Shields
/ August 2004
Ein sicherlich nicht nur
für mich sehr wichtiges Jahr geht nun zu Ende. Ich habe
dieses Jahr in Rumänien verbracht und arbeitete für
die Sozialstation der Diakonie in Bukarest, die zur Aufgabe
hat sich um ältere Menschen - in erster Linie der deutschen
Minderheit - zu kümmern, ihnen das Leben zu erleichtern,
oder erst möglich zu machen. Diese Menschen leiden wie
die meisten anderen in diesem Land an den wirtschaftlichen Mißständen
dieses Landes und erhalten Renten, die nicht einmal für
das nötigste reichen. Daneben ergibt sich für viele
alten der deutschen Minderheit das große Problem keine
Angehörigen zu haben, die sich um sie kümmern könnten,
da nach dem Ende des diktatorischen Regimes Ceausescus (und
zum Teil auch schon vorher) viele dieser, die die Möglichkeit
hatten dazu entschieden das Land zu verlassen.(hier
weiter lesen) (800x600)
Zu spaet stellt man fest: "Eigentlich
haette ich alles anders machen sollen"
Abschlussbericht von Bettina Becker
/ September 2004
Meine Aufgabe war die Altenbetreuung
in der evang. A.B. Kirchgemeinde in Kronstadt, eine schrumpfende
deutschsprachige Gemeinde, da die Nachfolgegenerationen fehlen.
Denn die, denen es moeglich war, haben spaetestens nach der
sog Revolution ihre 7 Sachen gepackt und sind nach Deutschland
ausgewandert. Die Zurueckgelassenen bleiben mit einem Gefuehll
der Einsamkeit und der Verlassenheit. Bei meinen Altenbesuchen
bekam ich das oft zu spüren. Ich betreute 6 ältere
sächsische Damen im Alter zwischen 57 und 94 Jahren. Ich
half beim Kochen, Einkaufen, Hausputz, Fuettern und Waschen.
Desweiteren begleitete ich einige zum Arzt oder half bei anderen
Besorgungen.(hierweiterlesen)
(800x600)
so habe ich die Einfachheit
und den Verzicht auf grossen Luxus kennengelernt
Abschlussbericht von Monika Stein /
August 2004
Ich habe mein FSJ in Rumaenien
im Kinderheim Centrul de Plasament Rupea "Casa Ioana"
gemacht. Rupea, in dessen Zentrum sich das Kinderheim befindet,
ist eine Kleinstadt mit ein paar tausend Einwohnern. Sie liegt
an der Europastrasse 60, genau zwischen Brasov/Kronstadt und
Sighisoara/Schaessburg. Rupea hat nicht so viel zu bieten, einige
Geschaefte, Kneipen, eine Pizzeria und ein Kulturhaus, in dem
ab und zu mal was los ist. Rings um die Stadt befinden sich
nur Doerfer. Das Arbeitsplatzangebot beschrenkt sich somit sehr.
Entweder man wird Bauer auf dem Dorf oder findet irgendein einen
mittelmaessig bezahlten Job in der Kleinstadt.(hier
weiter lesen) (800x600)
Jemanden der sie tröstet wenn
mit Tränen wieder mal ein ganzer Ozean gefüllt wird.
In dem ich , wenn ich nicht schnell das Schwimmen erlernt hätte,
ertrunken wäre!!!
Abschlussbericht von Marcel Lipfert
/ August 2004
Ich habe mein Jahr in
einem kleinen, verschlafenen Dörfchen mit Namen Dacia /
Stein im Herzen Transsylvaniens verbracht. Die Bevölkerung
könnte man als multikulturell bezeichnen, obwohl das die
Ortsansässigen nicht gerne hören. Dort leben Ungarn
mit Rumänen, Zigeunern und den versprengten Resten der
Siebenbürger Sachsen zusammen. Wobei jede dieser Volksgruppen
ihre eigene Sprache spricht und bewahrt hat! Es ist also (für
mich zumindest) völlig Normal, das wenn man Wiedermahl
zur Wasserstelle schlendert zwei alte Frauen den neuesten Dorftratsch
auf Ungarisch auswerten, man von einer vorbei fahrenden Karuzze
auf Rumänisch gegrüßt wird, das alte sächsische
Ehepaar ihr Gespräch auf Plattdeutsch unterbricht, um mich
(wie immer wenn wir uns über den Weg laufen)zu fragen:
? UND WAS MACHST DU?(hier weiter
lesen) (800x600)
|