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Rumänien,
das reiche Land mit den vermeintlich armen Menschen, wird mich
so schnell nicht loslassen.
Abschlussbericht von Alexander von
Knorre / August 2003
Mein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland
leistete ich in dem Kinderheim in Dacia, Rumaenien. Dieses Heim
ist erst im Oktober 2002 wiedereroeffnet worden, die ersten
6 Wochen meines D! ienstjahres arbeitete ich gemeinsam mit einer
anderen Freiwilligen im Kinderheim des benachbarten Ortes Rupea.
Seit Ende Oktober arbeitete ich als einziger Freiwilliger im
neuen Heim, phasenweise begleitet von Praktikanten aus Deutschland
und England. Die Stelle gehoert ins rumaenische Sprachgebiet,
was in Rumaenien keineswegs selbstverstaendlich ist.
Das Alter der 30 Jungen und Maedchen
im Heim in Dacia betrug in dem Zeitraum meines Dienstes 2-9
Jahre. In dem neurenovierten Gebaeude in der Mitte des 300-Seelen
Dorfes werden sie Tag und Nacht betreut.
Bei den Kindern handelt es sich in der
ueberwiegenden Mehrheit um Sozialwaisen, deren Eltern, Elternteile
oder Anverwandte die Grundversorgung der Kinder nicht gewaehrleisten
koennen, fast alle Kinder entstammen Roma-Familien. Das Heim
als Institution sieht in allererster Linie vor, die materielle
Grundversorgung der Kinder sicherzustellen, d.h. z.B. saubere!
Kleidung, eine intensive medizinische Begleitung, ausreichendes,
gute s Essen, regelmaessiges Waschen. Des weiteren fuehlt man
sich einem gewissen erzieherischem Auftrag verpflichtet. Garantiert
ist der regelmaessige Schulbesuch, die Ausstattung mit Material,
die Hausaufgabenhilfe. Zudem versucht man gewisse kulturelle
Gepflogenheiten zu vermitteln- es wird gebetet, Manieren werden
angemahnt, Hoeflichkeit "antrainiert".
Ein relativ grosser Mitarbeiterstab,
ca. 30 Mitarbeiter bei 30 internierten Kindern, ist in erster
Linie fuer die Gewaehrleistung der materiellen Beduerfnisse
da, Koch, Schneiderin, Waescherin, Putzfrauen, Buerokraefte
etc. stellen ueber die Haelfte der Belegschaft. In einer schicht
stehen in der Regel nur 2- 3 Betreuer 30 verhaltensauffaelligen
Kindern gegenueber.
Ein Bereich, der eher eine untergeordnete Rolle spielt, ist
die Ausbildung von sozialen Kompetenzen, Kreativitaet, emotionaeler
Stabilitaet, unabhaengigem Denken.
Emotionale Naehe, Koerperkontakt, Vertrauen und freundschaftliches
Miteinander, gegenseitiger Respekt, Zeit und Interesse sind
alles Dinge, fuer die kein Raum bleibt im alltaeglichen Kinderheimbetrieb.
Hier liegt ein Mangel vor, den das paedagogisch nicht ausgebildete
Erzieherpersonal in nur sehr begrenzter Weise auszugleichen
in der Lage ist.
Schon vom Ansatz her basiert das "Miteinander" im Heim allein
auf Autoritaet und Staerke, die allzugrosse Naehe nur gefaehrden
wuerde. Es herrscht ein recht roher Umgangston, Schreien und
Drohungen sind auf der Tagesordnung. Furcht bringt dann auch
(eher als Verstaendnis fuer notwendige Handlungen oder gar Respekt
und Vertrauen) die Kinder dazu, zu "funktionieren"- um einen
reibungslosen Ablauf des taeglichen Programmes zu gewaehrleisten.
Zu meinem Selbstverstaendis: Als Freiwilliger
bin ich kein bezahlter Erzieher gewesen. Als Freiwilliger war
ich nicht fest mit eingeplant in der doch recht sta! tischen
Kinderheimhierarchie. Als Freiwilliger war ich ein Zusatzangeb
ot, ein ziemlich exotischer, aber doch harmloser Traumtaenzer,
der irgendwie extra da ist, an den keine Erwartungen gestellt
werden, weil er sich einfach nicht in irgendeine Schublade stecken
laesst. Der Freiwillge steht ausserhalb des Systems und das
ist seine Chance, er hat naemlich Zeit, weil kein Druck auf
ihm lastet. Er hat Zeit fuer diejenigen, um die es geht. Weil
er nicht dafuer verantwortlich ist, dass die das Tagespensum
erfuellt ist, es rechtzeitig zur Schule geht, das Essen nicht
anbrennt und genug saubere Schluepfer im Schrank sind etc.,
kann er sich um die Kinder kuemmern. Natuerlich tut er fleissig
mit, im Laufe der Zeit und je vertrauter er mit der Situation
ist, erwaechst natuerlich ganz automatisch eine Mitverantwortung.
Aber weder muss sich der Freiwillige darum den Kopf zerbrechen,
was der Chef denkt, noch darum, wie er seine Gasrechnung fuer
den naechsten Monat bezahlen! soll. In der Zeit hat er Gelegenheit,
ein Kind auf den Armen zu wiegen, ihm etwas ins Ohr zu fluestern,
Hoppereiter zu spielen, durch die Gegend zu tollen.
Wie also meine hauptsaechliche Taetigkeit
beschreiben? Ich bin eben dagewesen fuer die Kinder, fast jeden
Tag, ein Jahr lang- Zeit zum Kennenlernen, Zeit fuer Miteinander,
Zeit fuer Vertrauen. So habe ich in meiner Freiwilligen-Unbedarftheit
versucht, den Mangelerscheinungen des Kinderheimbetriebs eine
Alternative entgegenzusetzen, Wege aufzuzeigen, wie ein Umgang
auch moeglich ist, um die allseits akzeptierten Gepflogeheiten
zumindest in Frage zu stellen. Wer kann ermessen, ob und inwieweit
soch bewusstes Anders-Han! deln Denkprozesse anzustossen vermag,
vielleicht gar zum Umdenken anre gen kann?
Tatsache ist, dass es in Struktur und
Arbeitsweise im Heim (und damit auch fuer mich persoenlich)
im Laufe des Jahres Wandlungen und Veraenderungen gegeben hat,
die vielleicht keine Meilensteine darstellen, dennoch aber positiv
zu nennen sind. Das ist auch gar nicht verwunderlich, musste
ja erst eine lange, schwierige Start- und Eingewoehnungsphase
vorbeigehen, bis von der sicheren Basis eines verlaesslichen
Tagesablaufs, und einigermassen eingespielter Arbeitsweise des
Kollegiums ueberhaupt ansatzweise die Rede sein konnte.
So war ich anfangs einen grossen Teil
des Tages mit pflegerischen Taetigkeiten beschaeftigt. Eine
so grosse Anzahl kleiner Kinder bedurfte zahlreicher Windeln,
Toepfe, Waschungen, Kleiderwechsel etc. Nun, nach einem Jahr,
werden ueberhaupt keine Windeln mehr verwandt, kein Kind wird
mehr gefuettert, und fast alle koennen sich den Hintern selbststaendig
abputzen- ein grosser Fortschritt! Zu Beginn meines Dienstes
war alles neu: ich, die vielen verschiedenen Kinder aus unterschiedlichen
Heimen, die Erzieher ohne Berufserfahrung und Ausbildung, niemand
kannte niemanden, niemand wusste wirklich was zu tun sei. Ein
einziges riesiges Chaos, welches sich bei den Kindern, welche
nur fremde Gesichter um sich sahen, in permantem Protest in
Form von Schrein, Bruellen und einer latenten Zerstoerungswut
aeusserte. Bei den Erziehern schlug sich dies wiederum nieder
in einer penetranten Gehetztheit, dauerndem Gereiztsein und
ebenfalls in einer deutlichen Anhebung des allgemeinen Ger!
aeuschpegels.
Nimmt man diese Situation zum Ausgang,
haben die Kinder viel gelernt. Heute gehen so viele Selbstverstaendlichkeiten
wie von selbst, die vor Monaten noch mittlere Grabenkaempfe
ausgeloest haetten.
Auch dies gab und gibt Freiheit fuer
Zusatzangebote. Spielen und Basteln, Zeichnen und sportliche
Betaetigung sind Aktivitaeten, die ich z.B. auch in Zusammenarbeit
mit den Praktikanten und auch Kollegen anbieten konnte, und
die in der reizarmen Umgebung des relativ sterilen Kinderheims
immer sehr grossen Anklang, oft sogar hingebungsvolle Begeisterung
fanden.So entstand zu Beginn des Sommers auf dem sonst Spielgeraet-freien
Hinterhof des Kinderheims ein Sandkasten, der auch mit Spenden-Spielzeug
bestueckt wurde. Zu dieser Jahreszeit erfreut sich das Sandburgenbauen
ebenso grosser Beliebtheit wie das gemeinsame Schlittenfahren
im Winter.
Die Kinder lieben Aufmerksamkeit, lieben
es, wenn man! sich mit ihnen beschaeftigt, weil sie nur allzuoft
in der Masse unterzugehen drohen.
Individuelle Beschaeftigung findet auch
in anderen Bereichen als der spielerischen Betaetigung euphorische
Dankbarkeit und strahlende Kinderaugen. Aus irgendeinem Grund,
putzte nie jemand mit den Kindern die Zaehne. Bis zuletzt war
es dann meine allabendliche Hygiene-Zeremonie, jedes einzelne
Kind beim Zaehneputzen zu betreuen. Erst ganz zum Schluss erzaehlten
mir die Kinder unlaengst, taten dies auch einmal Kollegen, sonst
hatte das in meiner Abwesenheit nie stattgefunden!
Die Ausgestaltung des Kinderheims mit
Postern, Bildern und "eigenen Werken" der Kinder sah ich immer
als mein Anliegen, Schade, dass kurz vor meiner Abreise der
Hausmeister bei einer Generalueberholung der Raeume all diese
Bemuehungen zu nichte machte, und saemtliche bunten Farbtupfer
von den strahlend weissen Waenden riss! .
Ignoranz und Gleichgueltigkeit sind mir
im Laufe des Jahres immer wieder begegnet von Seiten der Kinderheimmittarbeiter,
mindestens ebenso haeufig jedoch auch Freundlichkeit, Waerme
und herzliches Miteinander.
Vieles Positive wuerde ja ohne die Arbeit
der Erzieherkollegen nicht passieren, die Ausfluege und ausgedehnten
Spaziergaenge durch die wunderschoene Umgebung des fantastisch
idyllisch gelegenen Dorfes beispielsweise, wuerde ich mir allein
mit einer groesseren Anzahl, oder sogar allen Kindern kaum zutrauen.
Fuer die Kinder sind sie aber immer wieder ein Erlebnis.
Das Kinderheim und das es umgebende Dorf
stellen einen Kontrast dar, der sich groesser kaum ausmalen
liesse. Das Leben der Menschen ist ein einfaches, laendliches.
Es gibt kein fliessend Wasser- man holt es sich aus dem Brunnen,
man heizt des Winters (und kocht oft noch des Sommers) mit Holz,
eines der wesentlichen Transport-und Verkehrsmittel ist noch
der Pferdewage! n und auf Strasse und Hoefen findet sich zahlreiches
Getier. Dem westlichen Besucher praesentiert sich dieses aeussere
Erscheinungsbild oft romantisch-verklaert, in der Realitaet
haben die Einwohner keine Wahl, wuenschen sich die westliche
Konsumwelt, und sehen keine Perspektive fuer sich. Der allgemeine
Lebensrythmus jedenfalls geht einen Takt langsamer als in den
Staedten Westeuropas, das laesst sich nicht leugnen. Frieden
und Stille kann hier finden, wer danach sucht.
Im frisch renovierten Kinderheim hingegen
sind die Sanitaeranlagen auf westlichem Standart, jedes Zimmer
ist mit einem Fernseher ausgestattet und der zubetonierte Hof
koennte lebensfeindlicher und steriler kaum sein. So ist es,
als wuerde man nach einem stressigen, laermenden Arbeitstag
das Heim verlaesst, als wuerde man in eine andere Welt eintauchen.
Ein spannender Kontrast, ein gewisses Gleichgewicht auch, und
trotzdem sind es immer die Sternstunden in der Arbeit, wenn
die! zwei Welten verschmelzen, beispielsweise beim Kinderheimpicknick
am W aldesrand, oder wenn ein Kind beim Spaziergang mal auf
ein Pferd steigen darf und ein paar Schritte gefuehrt wird,
oder sich ein Entenkuecken auf den Hof verlaeuft und ich mit
ein paar Kindern durch das Dorf laufe um die Mutter zu finden...
ploetzlich werden die Kinder ruhig, sind offen, neugierig, staunen.
Hyperaktivitaet und Stress haben fuer ein paar "normale" Momente
lang Pause.
Rumaenien- das Land und seine Menschen
haben es immer wieder vermocht mich zu verblueffen. Das Land
insbesondere mit seiner geradezu unglaublichen Ueppigkeit, seiner
Vielfalt und seinem Reichtum. Rumaenien ist ein reiches Land,
in dem arme Menschen leben, meinte mal jemand. Ich liebe diese
Landschaften und ganz besonders die sanften, saftig-gruenen
Huegel Siebenbuergens. Das Klima ist fuer unsere Verhaeltnisse
recht extrem, aber konstant, der Winter ist eben ein RICHTIGER
Winter, so wie der Sommer ein RICHTIGER Sommer ist. Reisen durch
das ganze Land boten i! mmer wieder einen willkommenen Ausgleich
zur Arbeit. Die Geschichte des Landes ist verwirrend und wechselhaft,
in ihr begruendet sich auch das jahrhundertelange Zusammenleben
so vieler unterschiedlicher ethischer und nationaler Gruppierungen.
Rumaenen und Ungarn beispielsweise arbeiten
zusammen im Kinderheim, mit den wenigen verbliebenden Sachsen
im Dorf besuchte ich gemeinsam den deutschen Gottesdienst. Sehr
unbeliebt sind bei allen die Roma. Jeder hat irgendwelche Horrorgeschichten
zu erzaehlen, allein, ich habe keinerlei schlechte Erfahrungen
gemacht, und die Roma immer als herzlich und freundlich, wenn
auch nie besonders zuverlaessig erlebt.
Sicherlich war ich im Verlauf des Jahres
nicht allzu fest in irgendwelche sozialen Netze integriert,
daher ist es nicht verwunderlich das Dorfklatsch und Gerede
mich recht kalt liessen. Aber ich bin ueberzeugt, dass es nicht
nur dieser Umstand ist, sondern auch die im Ve! rgleich zu Deutschland
viel groessere Gelassenheit, Lockerheit und&nbs p;Toleranz
der Menschen die mich oftmals freier atmen liess. Leider ist
ein Grossteil meiner in Rumaenien erlebten Freiheit und Unabhaengigkeit
meinem Geldbeutel zuzuschreiben, welcher fuer die hiesigen Verhaeltnisse
stets gut gefuellt war, man hat mir diesen meinen unverdienten
Vorteil allerdings nie (offen jedenfalls) zum Vorwurf gemacht.
Mit der Sprache ging es leider eher schleppend voran, hier zeigen
die Einheimischen jedoch dankenswerterweise eine geradezu unglaubliche
Flexibilitaet und Fantasie im Sprechen "mit Haenden und Fuessen".
Sehr anstrengend sind oft der Fatalismus der Menschen, die depressive
Grundstimmung, dieses Wegwollen-um-jeden-Preis. Im Kinderheim
beobachtete ich oft eine Motivationslosigkeit und Traegheit
die, verbunden mit Hoffnunglosigkeit oft laehmend wirkte. Fest
verwurzelt ist noch eine Obrigkeitshoerigkeit, die bei uns kaum
noch vorstellbar ist. Und nicht zuletzt zeigt sich bei vielen
Menschen hier ein gewisse kindliche Unbedarfthe! it, die noch
Freude und Staunen zulaesst, wo der gemeine Westeuropaeer kaum
muede mit den Schultern zucken wuerde. Rumaenen koennen sich
freuen und sie koennen feiern. Land und Leute sind mir sehr
ans Herz gewachsen.
Nicht so jedoch der mich betreuende 2-Mann-Verein
"copiii europei". Erst nach Verstreichen eines geschlagenen
Vierteljahres gelang es, mir eine definitive Unterkunft zu stellen.
Probleme, die haetten vermieden werden koennen, haette der ehemalige
"Europas Kinder" Vereinsvorsitzende (und jetziges copiii-europei
Vorstandmitglied) Frank Roth nicht gewaltsam und ruecksichtslos
eine Abspaltung des rumaenischen Vereins vom deutschen Mutterverein
herbeigefuehrt. Recht demuetigend, so lange den undurchsichtigen
Vereinsmachenschaften narzisstischer Vereinsmeier relativ hilf-
weil ahnungslos ausgeliefert zu sein.
Aus der vorgeblich provisorischen Unterkunft
fuer ein Jahr in seinem privaten Haus im Dorf wird! jetzt fuer
den neuen Freiwilligen seltsamerweise eine offizielle. Bed enklich,
dass die Freiwilligen, die einen sozialen Dienst leisten, einen
Tag in der Woche vom ICE gestuetzte Arbeit an Privathaeusern
ausfuehren muessen, ein Tag Arbeit, der fuer das Kinderheim
verloren geht.
Der einzige Kontakt mit meiner "paedagogischen
Betreuung" Rica Friedler waren die Ermahnungen, sollte man den
obligatorischen Monatsbericht nicht rechtzeitig abgeliefert
haben. Einmal im letzten Dreivierteljahr bekam ich eine Reaktion
auf einen dieser Berichte.
Nun, nach Beendigung des Jahres lohnt
es nicht, sich der, besonders waehrend der haeufigen persoenlichen
Begegnungen, erfahrenen Arroganz und Ignoranz zu graemen. Wesentliche
Probleme haben sich gluecklicherweise nicht ergeben, und offene
Ohren und hilfreiche Worte habe ich bei den Menschen vor Ort
finden koennen. Was ein Glueck ist, hatte sich doch unsere Koordinatorin
nach Zwistigkeiten mit den genannten Personen nach der Probezeit
verabschiedet.
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Die Begleitung -nicht Betreuung- durch
den ICE habe ich als zuverlaessig erlebt, muss allerdings auch
sagen, dass sie nicht wirklich auf dem Pruefstand kam. Die Zwischenreflexion
in Aachen brachte einen Motivationsschub und Erkenntnisse fuer
mein Selbstverstaendis als Freiwilliger. Dafuer bin ich im Nachhinein
sehr dankbar.
Mein Jahr in Rumaenien hat meinen Blickfeld
weit nach dem Osten Europas hin erweitert und mir eine Ahnung
davon gegeben, welch eine Vielfalt, welche krassen Kontraste,
welchen unglaublichen Reichtum und welche erbarmungswuerdige
Armut dieser so kleine Kontinent in sich vereinigt. Rumaenien,
das reiche Land mit den vermeintlich armen Menschen, wird mich
so schnell nicht loslassen. Und da bleibt noch etwas, die grossen
Augen und das Lachen der Kinder in meiner Erinnerung.
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