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Was
mich sehr glücklich macht: Es gibt wieder eine neue Koordinatorin
in Kronstadt.
Ein
aktueller Bericht von Tina Bing / Dezember 2006
Also, der Dezember liegt schon eine Weile zurück,
passiert ist aber eine Menge.Wir konnten in Stein, Dacia noch
einen Jungen mit geistiger Behinderung aufsuchen, der uns wegen
Namensgleichheit mit einem anderen Klienten im selben Dorf „
fast durch die Lappen gegangen wäre“. Mal sehen,
wie wir diese Familie weiterhin unterstützen können,
damit sie z.B. die Zuwendung für Menschen mit Behinderung
bekommen.
Weiterhin bat uns der Ergotherapeut Martin in Dacia, Stein
ob wir bei der Verständigung bzw. Vermittlung zu Ärzten
oder Institutionen zweier seiner Patienten helfen könnten,
welche z.T. gelähmt sind nach Hirnschlag oder Schlaganfall.
Dies haben wir prompt getan, fallen auch diese mittlerweile
durch ihre Behinderung in unseren Klientenbereich. Allerdings
können ja müssen wir verstärkt unser Augenmerk
auf Kinder und Jugendliche legen, aufgrund der wenigen zeit
die wir haben. Was jedoch einige Besuche oder Hilfen für
ältere Menschen mit einer Behinderung nicht ausschließen
soll. Informationen und Beratung sollen ausnahmslos alle erhalten
– wofür ja die Beratungsstelle geplant ist.
Wieder einmal war der Besuch im Förderzentrum Sercaia
herrlich – wir besuchten mit einem jungen Mädchen
mit Hörbehinderung die dortige Werkstatt, welche Weberei
und Tischlerei vereint. Sie durfte sogleich einiges testen,
der anleitende Tischler war richtig nett, so bohrte und sägte
sie gleich Probe. Es bleibt mit Frau Dr. Stramtu im Januar abzuklären,
ob und in welcher Form dieses junge Mädchen eine Ausbildung
dort machen kann und ob sie auch ein Zertifikat bekommt, mit
welchem sie später trotz ihrer Behinderung eine Chance
zum Arbeiten hätte. Dabei spürte man wieder dieses
große Entgegenkommen seitens der Frau Stramtu und irgendwie
fühle ich mich langsam in der Schuld, ständig etwas
zu bekommen.
Was mich sehr glücklich macht: Es gibt wieder eine neue
Koordinatorin in Kronstadt. Wir haben Raluca bei ihrem Bewerbungsgespräch
erlebt – sie wird eine Bereicherung für unser Projekt
sein und uns hoffentlich bei unseren Recherchen für Klienten
helfen können. Z.B. bei der Krankenkasse, welche ( wahrscheinlich
weltweit) am Telefon so etwas von widerlich mit einem reden,
dass man am liebsten ausfällig werden würde. Von Öffentlichkeitsarbeit
und Umgangsformen was Beratung etc. betrifft, scheinen die keinen
blassen Schimmer zu haben. Mal sehen, ob unsere neue Koordinatorin
mehr Erfolg hat, wenn sie persönlich hingeht. Mir tun nur
die Leute leid, die keine Erfahrung im Umgang mit Ämtern
haben und dann auf solch eine Art und Weise übel abgewimmelt
werden, und dann der Kranke ohne jegliche Unterstützung
verharrt. Leider hört man ja auch aus Deutschland öfter
diese Abwimmel-Masche der Krankenkassen. Unterschiedlich ist
jedoch der Standard. Hier geht es manchmal „ nur “
um eine Fahrt mit dem Krankenwagen zum nächsten Krankenhaus,
um Gehhilfen oder ähnliches.
Erinnern möchte ich noch einmal alle Interessierte unseres
Projektes, dass es durchaus einige Familien gibt, welche sich
nicht die einfachsten Hilfsmittel der Pflege ( wie Gummiunterlagen,
eine normale Bettmatratze ,Stachelball, Wärmflasche…)
für ihre Angehörigen leisten können. Wer dafür
finanzielle Unterstützung geben möchte, kann dies
gerne für diese Menschen tun ( siehe bald in dieser Seite
unter dem Punkt „ Finanzierung“ ).
Soviel erstmal von mir aus Viscri,
liebe Grüße
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