Berichte von Ricarda und Alexander Borchert, Praktikanten in Dacia/ Stein, Projekt: Lernen und Leben  
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Es ist einfach ein gutes Gefühl, Bestandteil dieses Teams gewesen zu sein....
Ein Abschlussbericht von Ricarda Borchert / September 2006

Für vier Monate nach Dacia/Rumänien zu kommen, war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich habe die Zeit hier sehr genossen, ein Grund warum mein Mann, und ich nächstes Jahr wiederkommen werden. Zu Beginn meines Praktikums machten mir die Lebensumstände von Mensch und Tier sehr zu schaffen. Die Bedrückung meinerseits ist nach wie vor vorhanden, aber sie bereitet mir "keine schlaflosen Nächte" mehr.(hier weiter lesen) (800x600)

Insgesamt war die Zeit in Rumänien eine wertvolle Erfahrung....
Ein Abschlussbericht von Alexander Borchert / September 2006

Nun ist es soweit, das Praktikum hier in Rumänien hat ein Ende. Viele Dinge sind passiert, viele Menschen habe ich in der Zeit kennen gelernt. Um mich nicht in einem Wirrwarr an Gedanken und Eindrücken zu verlieren, werde ich auch diesen Abschlußbericht in drei Abschnitte teilen, wie ich es schon in meinen Monatsberichten gehandhabt habe.(hier weiter lesen) (800x600)

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Wir erleben die letzten Tage unserer Projektarbeit ganz bewusst....
Ein aktueller Bericht von Ricarda Borchert / August 2006

Dies ist nun also der letzte Monatsbericht. Ich würde gern die Zeit hier verlängern. Aber zum einen ist uns dies nicht möglich, zum anderen freue ich mich auf meine Familie und Freunde in Deutschland. Noch nie ist mir so bewusst gewesen, dass Monate so schnell vergehen können.
Im letzten Monatsbericht habe ich absichtlich noch nichts von meinem Hundesbiss erzählt, da er noch ganz frisch war. Mittlerweile ist alles gut verheilt und nur noch drei Narben erinnern daran. Dr. Craciun in Rupea hat mich sehr gut behandelt.(hier weiter lesen) (800x600)

Das Pfarrhaus konnte sich das erste Mal von seiner strahlend neuen Seite zeigen...
Ein aktueller Bericht von Alexander Borchert / August 2006

Der unvermeidlich letzte Monatsbericht fängt nun an. Bei uns stehen die Weichen auf Abschied, auch wenn die Arbeit noch in vollem Gange ist. Wir habe vor ein paar Tagen alle Termine gemacht, die wir noch glauben, wahrnehmen zu müssen. In der Hoffnung, dass wir das auch alles schaffen, gehen wir/ich die letzten beiden Wochen an.(hier weiter lesen) (800x600)

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Ich möchte diese Zeit hier einfach nicht missen....
Ein aktueller Bericht von Ricarda Borchert / Juli 2006

"Wir reiben uns auf in Streitereien und Diskussionen und wissen nicht, daß das wahre Leben aus dem einfachen Handeln entspringt....so viele kommen in das Elend der Gleichgültigkeit, weil sie von Anfang an diese Stärkung durch die Tat nicht hatten." (Albert Schweitzer)Diesen Spruch las ich vor einigen Tagen in dem kleinen Computerzimmer der Sockenstation in Viscri. Unscheinbar und zum Teil mit Kalkfarbe übermalt, hing dieser kleine Zettel an der Wand und strahlte die Kraft dieser Worte aus.(hier weiter lesen) (800x600)

Dann sage ich mir immer wieder, auch kleine Schritte führen an das Ziel...
Ein aktueller Bericht von Alexander Borchert / Juli 2006

Oh Mann, Oh Mann – das sind eigentlich nicht die richtigen Worte für den Anfang eines Berichtes, aber sie drücken genau das aus, was ist. Nämlich schon der dritte und damit vorletzte Monatsbericht. Mehr als die Hälfte meiner Zeit in Rumänien ist nun schon vorbei. Jetzt, da ich den Bericht schreibe, sind es noch 48 Tage bis zu unserer Abreise. Ein lachendes und weinendes Auge sind – wie immer bei solchen Dingen – dabei. Die Vorfreude auf Familie und Freunde wiederzusehen, unsere Magisterarbeit anzufangen und trotzdem für das Projekt für Menschen mit Behinderung auch in Deutschland weiterzuarbeiten – dies halt in Form von Öffentlichkeitsarbeit – steht auf der einen Seite.(hier weiter lesen) (800x600)

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... seine Lebensfreude ist noch da
Ein aktueller Bericht von Ricarda Borchert / Juni 2006

Die Zeit vergeht zu schnell. Jetzt sind wir schon 6 ½ Wochen hier. Ich lebe gern hier in Dacia! Wenn mein Schatz und ich kein Tagebuch führen würden, dann wurden die ganzen Erlebnisse durchrauschen. Die Theorie des Projektes für Menschen mit Behinderung ist soweit fertig. Insgesamt steht das Leitbild, ein Teil der Situationsbeschreibung und die kompletten Zielsetzungen (mit Unterzielen und "Unter-Unterzielen"). Das methodische Vorgehen ist theoretisch festgehalten und wartet nun auf seine Umsetzung. Am 30.Juni 2006 geht unser Team endlich in die Dörfer, um die ersten Menschen mit Behinderung zu suchen ("es juckt in den Fingern").(hier weiter lesen) (800x600)

Definitiv der 30.Juni wird der erste Tag sein, an dem wir losziehen werden...
Ein aktueller Bericht von Alexander Borchert / Juni 2006

Heute ist es also mal wieder soweit, dass ich mich hier aus Dacia/Stein melde. Seit dem letzten Bericht sind nunmehr über fünf Wochen vergangen. Vieles ist seitdem passiert, so viel, dass ich hoffe, noch alles zusammen zu kriegen.(hier weiter lesen) (800x600)

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Es gibt immer was zu tun, egal zu welcher Tageszeit...
Ein Bericht von Ricarda Borchert / Mai 2006

Der erste Eindruck von Rumänien, und speziell dem Dorf Dacia, war sehr ernüchternd. Mein Schatz und ich waren darauf eingestellt viel Armut zu sehen und doch sind wir von der Realität hier vor Ort überwältigt. Es ist, als wäre die Zeit hier vor ungefähr 100 Jahren stehen geblieben. Hier im Dorf gibt es einen Trinkwasserbrunnen, den man in ca. 25 Minuten, hin und zurück, erreicht. Im Dorf gibt es auch Strom, sodass wir (Mein Mann Alexander und ich) eben auch Licht haben. Wir haben ein Zimmer auf einem Hof, der einen eigenen Brunnen (für Brauchwasser) hat.(hier weiter lesen) (800x600)

Vieles ist einfach so anders...
Ein Bericht von Alexander Borchert / Mai 2006

Die ersten zwei Wochen sind nun fast rum. Im Vorfeld haben sich meine Frau Ricarda und ich eine Menge Vorstellungen über das gemacht, was uns hier in Rumänien, im Besonderen in Dacia erwarten würde. Alles war dann doch anders. Als wir auf dem letzten Teilstück nach Dacia waren, es war kurz hinter dem Ortsschild der Stadt Fargaras, kamen wir an einer Mülldeponie vorbei. Dort leben auf der Deponie Menschen von dem, was die anderen wegwerfen.(hier weiter lesen) (800x600)