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Besondere Tage für Kinder aus Stein und Petrila im Bildungs-und Begegnungszentrum
„Dragi Copii“ (dt. Liebe Kinder) lauteten die ersten Worte der Einladung für die Kinderevangelisation, die vom 15.-17.06.2010 im Pfarrhaus in Stein / Dacia unter der Leitung von Wolfgang Monecke statt fand.Dabei wurde er von Ghita, welcher in der Kleinstadt Petrila in der Kinder- und Jugendarbeit tätig ist, sowie von 5 Mädchen, welche ebenfalls zur evangelischen Kirchgemeinde Petrila gehören, tatkräftig unterstützt. Der Einladung folgten pro Angebot rund 35 Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren aus dem Dorf und dem Kinderheim.Das vielseitige Programm fand vormittags von 10.00-12.30 Uhr und am Nachmittag von 15.00 bis 18.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Bildungs- und Begegnungszentrums sowie im Pfarrgarten statt... Den gesamten Bericht können sie hier als pdf-Dokument downloaden (BBZ)
Voll Abgefahren und gut Ankommen - Drum bun!
Wie wichtig es ist, gut zu starten und dann auch noch gut anzukommen zeigte unsere diesjährige Faks – Infotour. Zum 5. Mal startete eine Pädagogengruppe der Fachakademie für Sozialpädagogik Hof, also viiiele Mädels zu einer neuen Ausgabe der Infotour. Diesmal hatten sich die Männer zahlenmäßig verstärkt um der Situation sportlich wie mental gewachsen zu sein.Die Vorsätze waren also gut geplant. Was nützt es aber, wenn man gar nicht losfahren kann? Eine Tour könnte nicht rumänischer sein als unser Start. Ein Transporter ohne gültige TÜV – Plakette, eine schnelle TÜV -Untersuchung mit dem Prädikat „durchgefallen“ und ein verschmortes Rücklicht gaben ihr bestes, dass ein Stück Rumänien in unserer Heimat aufflammte. Den gesamten Bericht können sie hier
als pdf-Dokument downloaden
(Samenkorn e.V.)
Wir suchen
für den Zeitraum vom 1. bis 15. September 2010 einen Menschen mit Handwerklicher Begabung und Organisationstalent, der gerne eine Gruppe von 20 jungen Leuten bei verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten anleiten und begleiten möchte. Weitere Infos unter roth@copiii-europei.org bzw. Tel. 0040742163565 (MS)
Die Gebrüder IBO erzählen...
...Die Geschichte von Henk und den acht Zwergen
Es war einmal vor gut zwei Wochen, da trafen sich acht Zwerge in Stein.
Stein war ein kleines Dorf irgendwo zwischen den sieben Burgen von Transsilvanien. Weit abseits gelegen und nur durch eine recht abenteuerliche Straße zu erreichen, war es keines Wegs ein glücklicher Zufall, dass unsere acht Zwerge sich hier begegnetet. Sie alle hatten den Ruf des Ordens vernommen im Namen der ansässigen Pfarrkirche Heldentaten zu vollbringen.
Unsere acht heldenhaften Zwerge zeichneten sich natürlich alle durch heldenhafte Eigenschaften aus. Zwerg Martin der Muntere war der einzige der einen Plan hatte und verfügte zudem über eine große Truhe mit magischen Werkzeugen. Schnüffel- Susi hatte für alles die richtige Nase (und des Nachts hielt sie mit wohlklingenden Lauten die Truppe bei Laune). Immer als erstes auf den Beinen brachte der johlende Jörg nicht nur morgens Schwung in die Gruppe, sondern auch in die Decke von Victoria. Der Schweizer Zwerg Sven schwenkte mit der Genauigkeit eines Schweizer Uhrwerks seinen Hammer auf dem Dach von Victoria. Der tipplige Tim dagegen hatte für alles eine Pille und konnte mit seinem Charme so manches Frauenherz nicht betören. Der längste aller Zwerge war die lange Lena, die einen grünen Daumen zum Pflanzen und einen weißen Daumen zum Streichen hatte. Die schlafende Sabine saß nicht nur beim Lesen sondern auch bei der Arbeit. Der achte Zwerg, die lustige Lotte, sagte Alexander dem Lauten ihre Meinung, auch wenn sie nicht gefragt wurde…
Doch halt, was ist ein Camp ohne Henk??? Das kann nichts sein und so stellte sich das Warten auf Henk als erste Tätigkeit unserer Helden ein.
Doch gemeinsam mit Henk standen ihnen noch größere Abenteuer bevor. So empfingen sie den Notruf von Victoria, das zerfallene Dach ihres Hauses zu reparieren. Der grüne Kobolt Bianca rief zum Kampf gegen das Unkraut, das wild im Garten wucherte und gemeinsam mit Alexander dem Lauten sollten die Zwerge eine ihrer Lebensaufgaben erfüllen und jeder ein Apfelbäumchen pflanzen. Mit Elan stürzten sie sich auf ihre Aufgaben, denn es galt auch noch ein schutzloses Kabel vor den Ziegen zu retten und für zukünftige Zwerge neuen Wohnraum zu schaffen. Außerdem mussten die Werkzeuge aus ihrem dunklen Loch befreit werden und in ihr neues schmuckes und großes Zuhause gebracht werden.
Doch Henk und den acht Zwergen stellten sich auch Hindernisse in den Weg. Stets mussten sie für das Burgfräulein Cora ihren Hintern wieder vom Esstisch erheben und zudem einen der Ihren zum Dienst bei Küchenfee Elvira abkommandieren. Doch dies war nichts im Vergleich zu den stürmischen Unwettern, die ihnen ihren Einsatz auf dem Dach erschweren sollten, der hinterhältigen Ölfarbe, die sich nicht von Haut und Kleidung lösen wollte, oder gar dem Kalk, der der langen Lena fast das Auge ausbrannte. Selbst vom Himmel fallende Heizkörper wurden von Zwerg Lotte mit Fassung getragen. Aber nie ließen sich unsere Zwerge entmutigen und Henk tat alles dafür die Truppen auch am Abend bei Laune zu halten. Mit braunem Lockenhaar und vieeeel Met heizte er der abendlichen Runde ein. War es ein arbeitsreicher Tag in der heißen Maisonne gewesen erbot er sich mit unter die Dusche zu gehen. War es ein kalter, nasser Tag knüffelte er jeden, der ihm über den Weg lief. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann kommen sie nächstes Jahr wieder. (IBO)
Wir bedanken uns für eine große Hilfe
Herzlichen Dank an alle Menschen die Copiii Europei mit Ideen, Gebeten und Ihren Spenden unterstützt haben und es somit möglich machten das wir einen neuen PKW Anhänger für Transporte nach Rumänien anschaffen konnten. Ende April wurde mit dem Anhänger bereits eine erste Transportfahrt nach Dacia /Stein gefahren. Herr Frank Roth nutzte seine Fahrt nach Rumänien, wo er über den Sommer wieder vor Ort unsere Projekte leiten wird, um vor allem Baumaterial für Aufgaben im Projekt für Menschen mit Behinderung zu transportieren. Derzeit werden Baumaßnahmen an einem Haus für eine alte Frau realisiert.
Böckmann HT 3015/20 SF
Technische Daten: Innenhöhe: 405 mm, Innenbreite: 1500 mm, Innenlänge: 3015 mm, Gesamtgewicht: 2000 kg, Nutzlast: 1570 kg, Bereifung: 14 Zoll, Gesamthöhe: 1245 mm, Gesamtbreite: 2040 mm, Gesamtlänge:: 4380 mm, Ladehöhe: 520 mm,
Standard-Zubehör: Fahrwerk: 3 Querträger, Stützrad, V-Deichsel, Aufbau: Aluminium-elox. Doppelstegrahmen und Eckpfosten, Feuerverzinkte, massive Stahl-Seitenwandgalerie, Feuerverzinkte, massive Stahl-Stirnwandgalerie, Granitgraue, kunststoffbeschichtete Bordwände, Schlagfeste Kunststoffkotflügel, Stirnwand fest, Sonstiges: Lichtanlage mit Rückfahrscheinwerfer und Stecker 13-polig, Danke auch an die Firma "Anhängerprofi Bautzen " http://www.ap-bautzen.de für das Vertrauen in unsere Arbeit. Bild und Daten bei dieser Firma. (MS)
„Es geht weiter in Stein / Dacia Rumänien“ Ein Teilnehmerbericht zur stattgefundenen Zukunftswerkstatt im Haus an der Kreuzkirche.
Einen ganzen Tag sich Zeit nehmen, sich aus dem Alltag rausnehmen, eine lange Anfahrt in Kauf nehmen, gespannt sein, was da rauskommen wird, wenn viele verschiedene Gottes geliebte Kinder sich einladen lassen, sich von einem Moderator inspirieren zu lassen, um die Auswirkungen eines vor 10 Jahren sprichwörtlich ins Wasser geworfenen Steines wahrzunehmen und um gemeinsam nachzudenken, wie der ins Wasser geworfene Stein weiter seine Kreise ziehen kann.Der Steinwerfer war damals und ist es auch heute noch – Diakon/Sozialarbeiter Frank Roth aus Dresden.Was damals vor 10 Jahren mit der Gründung eines rumänischen Vereines Copiii Europei (übersetzt: Kinder Europas) begann – hat mittlerweile große europaweite Kreise gezogen - ich würde es ganz einfach als eine Segensspur bezeichnen, die von dem Pfarrhaus in Stein ausgeht. Die meisten, die dort schon waren im „Paradiesgarten“, sind mit einem brennenden Herzen zurückgekehrt.Dieses Brennen im Herzen war das verbindende Element aller Beteiligten, die sich haben einladen lassen. Unter den zu dieser Zukunftswerkstatt 16 angereisten Partnern von 18 eingeladenen zählten langjährige Unterstützer des Werkes, wie der Kirchenkreis Mühlhausen, das Diakonissenhaus und die Stadtmission Dresden und Vertreter der Nagelkreuzgemeinschaft, als auch Freunde des Werkes, die noch nie in Rumänien waren, aber durch ihre neutrale Sicht genauso wertvoll waren.Die Fäden in der Hand an diesem Tag hielt Harald Riese, ein Schalom-Diakon, jetzt in Naumburg lebend und Gründer des Socken-Projektes in Viscri/Deutsch-Weisskirch. Er verstand es als berufener Coach seine ihm anvertrauten Schäfchen auf eine saftige grüne Weide zu führen. Nach einer kurzen Andacht, die so kurz war wie die Losung des Tages (Ps.118,28) folgte die Kennenlernphase der Teilnehmer mit einem Buchstabenpuzzle zum Thema des Tages, mit der Schwierigkeit, das 3 Buchstaben zuviel ausgeteilt wurden – für mich ergab sich der daraus der Impuls , dass unser Schöpfer uns auch immer mehr gibt als wir brauchen.
Die sich anschließende Kritikphase aller Beteiligten lies mich an das Bild einer blökenden Schafherde erinnern. Jeder durfte und sollte das 10jährige Werk kritisieren. Armes schwarzes Schaf – Frank Roth – du hast mir leid getan, auch wenn Du es Dir nicht hast anmerken lassen. Ganze 8 schwarze Seiten haben wir Dir aufgeschrieben, sogar nach Schwerpunkten sortiert.
Besser gefühlt habe ich mich dann bei der Visionsphase, auch Träumerei genannt. Da habe ich eine blühende Landwirtschaft gesehen, die das ganze Pfarrgut samt allen Besuchern, das ökumenische Wohnprojekt und alle Kinder des Dorfes jeden Morgen vor der Schule versorgt, da gab es einen mit Kindern vollen Paradiesgarten mit vielen bezahlten glücklichen Mitarbeiter und Praktikanten, einen Kleinbus mit einer eigenen Tankstelle. Die Mitarbeiter hatten ein Programm in den Händen (und Köpfen) welches beschrieb, was Sie wollen, warum das wichtig ist und warum nur „Dacia“ das kann. Eine weltweite Gebetsbewegung wurde über die am meisten besuchteste Webside aktuell jede Woche informiert, was in der Communität Dacia passierte und viele (derzeitig verstummte) Glocken im Dorf begleiten die Dorfbewohner in ihrem Alltag und laden ein zu den vielfältigsten Veranstaltungen im Pfarrgarten und der offenen (derzeitig verschlossenen) Kirche. Ich könnte jetzt noch schwärmen im Rückblick auf diese Traumphase.Unterbrochen und beendet wurde die Träumerei durch das Knurren unserer Mägen – das den Beginn der Mittagspause ankündigte. Stärkung war dringend notwendig, denn der Nachmittag hatte es in sich – die zukunftsweisenden Ideen mussten gewichtet, gebündelt, strukturiert und auf Umsetzbarkeit geprüft werden. Dank unseres Hirten Harald wurde die Herde der Beteiligten aufgeteilt in kleine Herden, die jede für sich einen erkennbaren schwer verdaulichen Hauptpunkt erörterten. Viele Zettel wurden gefüllt mit Weisheit und guten Gedanken. Zwischendurch vereinigte uns Harald zu einer lobenden Schafsherde mit einem eigens kreierten Kanon zur Tageslosung – „Du bist mein Gott“. Leider war die benachbarte Kreuzkirche mit einem Konzert schon belegt. Wir hätten bestimmt das dringend benötigte Honorar der in Rumänien erforderlichen Buchhalterin für einen Verein eingeklingelt. So verblieb uns nur, weiter zu grasen und gute Impulse zu sammeln. Die Köpfe rauchten und die Hinterteile der Schafe formten sich den Stühlen an. Pünktlich eine halbe Stunde vor dem Einläuten des Sonntags bündelte unser nie müde werdender Coach Harald die Ergebnisse des Nachmittags und forderte zur Stimmabgabe eines jeden Einzelnen auf. Wer ist bereit, weiter mitzuarbeiten, weiter sich einzubringen, weiter am Projekt Stein festzuhalten und in einem Jahr sich wieder hier zu treffen? Einstimmigkeit aller Anwesenden wurde festgestellt. Es gab sogar Freiwillige, die sich meldeten ein Ergebnisprotokoll zur Werkstatt zu schreiben, die bereit waren die Finanzen des Vereines zu überprüfen, die einen neuen Flyer zum Verein gestalten wollen und die einen Artikel für die Öffentlichkeit schreiben. Auch die offene Finanzierung der Buchhalterin wurde durch eine Teilnehmerin, die noch nie in Rumänien war, über ein Zehntenopfer zugesagt.
Was für ein Tag, was für eine gute Gemeinschaft. Nicht alle Kritikwolken am Himmel waren verzogen, doch die Sonne schien heller als zuvor und das schwarze Schaf war auch nicht mehr zu entdecken, es war eins geworden mit der Herde ....
PS: Wer mehr wissen und erfahren will, was es mit dem Pfarrhaus in Stein, dem Steinewerfer Frank Roth und seinen Glocken und seinen vielen Partnern auf sich hat, der sollte mal „gugeln“ unter www.copiii-europei.org.Der Teilnehmer war Thomas Schubert vom Ingenieurbüro für Kirchenbau, Glocken und Denkmalpflege aus Schneeberg. www.ibkirchenbau.de
Ein Tag mit dem Internationalen Bauorden. Ein Film von Projektteilnehmern im Sommer 2009 in Dacia /Stein Rumänien Zum Anschauen Doppelklick
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Gemeinsam mit dem deutschen Partnervereien VfJ e.V. haben wir als Copiii Europei e.V. das Projekt "Gemeinsam Lernen - wuerdevoll das Leben miteinander gestalten" umgesetzt. Mit Hilfe der Aktion Mensch wurde das Projekt über einen Zeitraum von drei Jahren teilfinanziert. Wird arbeiteten gemeinsam mit der Universität Brasov und Rumänischen Mitarbeitern. Das Projekt ist beendet. Ältere Informationen zum Projekt finden sie hier
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