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„Es geht weiter in Stein / Dacia Rumänien“ Ein Teilnehmerbericht zur stattgefundenen Zukunftswerkstatt im Haus an der Kreuzkirche.
Einen ganzen Tag sich Zeit nehmen, sich aus dem Alltag rausnehmen, eine lange Anfahrt in Kauf nehmen, gespannt sein, was da rauskommen wird, wenn viele verschiedene Gottes geliebte Kinder sich einladen lassen, sich von einem Moderator inspirieren zu lassen, um die Auswirkungen eines vor 10 Jahren sprichwörtlich ins Wasser geworfenen Steines wahrzunehmen und um gemeinsam nachzudenken, wie der ins Wasser geworfene Stein weiter seine Kreise ziehen kann.Der Steinwerfer war damals und ist es auch heute noch – Diakon/Sozialarbeiter Frank Roth aus Dresden.Was damals vor 10 Jahren mit der Gründung eines rumänischen Vereines Copiii Europei (übersetzt: Kinder Europas) begann – hat mittlerweile große europaweite Kreise gezogen - ich würde es ganz einfach als eine Segensspur bezeichnen, die von dem Pfarrhaus in Stein ausgeht. Die meisten, die dort schon waren im „Paradiesgarten“, sind mit einem brennenden Herzen zurückgekehrt.Dieses Brennen im Herzen war das verbindende Element aller Beteiligten, die sich haben einladen lassen. Unter den zu dieser Zukunftswerkstatt 16 angereisten Partnern von 18 eingeladenen zählten langjährige Unterstützer des Werkes, wie der Kirchenkreis Mühlhausen, das Diakonissenhaus und die Stadtmission Dresden und Vertreter der Nagelkreuzgemeinschaft, als auch Freunde des Werkes, die noch nie in Rumänien waren, aber durch ihre neutrale Sicht genauso wertvoll waren.Die Fäden in der Hand an diesem Tag hielt Harald Riese, ein Schalom-Diakon, jetzt in Naumburg lebend und Gründer des Socken-Projektes in Viscri/Deutsch-Weisskirch. Er verstand es als berufener Coach seine ihm anvertrauten Schäfchen auf eine saftige grüne Weide zu führen. Nach einer kurzen Andacht, die so kurz war wie die Losung des Tages (Ps.118,28) folgte die Kennenlernphase der Teilnehmer mit einem Buchstabenpuzzle zum Thema des Tages, mit der Schwierigkeit, das 3 Buchstaben zuviel ausgeteilt wurden – für mich ergab sich der daraus der Impuls , dass unser Schöpfer uns auch immer mehr gibt als wir brauchen.
Die sich anschließende Kritikphase aller Beteiligten lies mich an das Bild einer blökenden Schafherde erinnern. Jeder durfte und sollte das 10jährige Werk kritisieren. Armes schwarzes Schaf – Frank Roth – du hast mir leid getan, auch wenn Du es Dir nicht hast anmerken lassen. Ganze 8 schwarze Seiten haben wir Dir aufgeschrieben, sogar nach Schwerpunkten sortiert.
Besser gefühlt habe ich mich dann bei der Visionsphase, auch Träumerei genannt. Da habe ich eine blühende Landwirtschaft gesehen, die das ganze Pfarrgut samt allen Besuchern, das ökumenische Wohnprojekt und alle Kinder des Dorfes jeden Morgen vor der Schule versorgt, da gab es einen mit Kindern vollen Paradiesgarten mit vielen bezahlten glücklichen Mitarbeiter und Praktikanten, einen Kleinbus mit einer eigenen Tankstelle. Die Mitarbeiter hatten ein Programm in den Händen (und Köpfen) welches beschrieb, was Sie wollen, warum das wichtig ist und warum nur „Dacia“ das kann. Eine weltweite Gebetsbewegung wurde über die am meisten besuchteste Webside aktuell jede Woche informiert, was in der Communität Dacia passierte und viele (derzeitig verstummte) Glocken im Dorf begleiten die Dorfbewohner in ihrem Alltag und laden ein zu den vielfältigsten Veranstaltungen im Pfarrgarten und der offenen (derzeitig verschlossenen) Kirche. Ich könnte jetzt noch schwärmen im Rückblick auf diese Traumphase.Unterbrochen und beendet wurde die Träumerei durch das Knurren unserer Mägen – das den Beginn der Mittagspause ankündigte. Stärkung war dringend notwendig, denn der Nachmittag hatte es in sich – die zukunftsweisenden Ideen mussten gewichtet, gebündelt, strukturiert und auf Umsetzbarkeit geprüft werden. Dank unseres Hirten Harald wurde die Herde der Beteiligten aufgeteilt in kleine Herden, die jede für sich einen erkennbaren schwer verdaulichen Hauptpunkt erörterten. Viele Zettel wurden gefüllt mit Weisheit und guten Gedanken. Zwischendurch vereinigte uns Harald zu einer lobenden Schafsherde mit einem eigens kreierten Kanon zur Tageslosung – „Du bist mein Gott“. Leider war die benachbarte Kreuzkirche mit einem Konzert schon belegt. Wir hätten bestimmt das dringend benötigte Honorar der in Rumänien erforderlichen Buchhalterin für einen Verein eingeklingelt. So verblieb uns nur, weiter zu grasen und gute Impulse zu sammeln. Die Köpfe rauchten und die Hinterteile der Schafe formten sich den Stühlen an. Pünktlich eine halbe Stunde vor dem Einläuten des Sonntags bündelte unser nie müde werdender Coach Harald die Ergebnisse des Nachmittags und forderte zur Stimmabgabe eines jeden Einzelnen auf. Wer ist bereit, weiter mitzuarbeiten, weiter sich einzubringen, weiter am Projekt Stein festzuhalten und in einem Jahr sich wieder hier zu treffen? Einstimmigkeit aller Anwesenden wurde festgestellt. Es gab sogar Freiwillige, die sich meldeten ein Ergebnisprotokoll zur Werkstatt zu schreiben, die bereit waren die Finanzen des Vereines zu überprüfen, die einen neuen Flyer zum Verein gestalten wollen und die einen Artikel für die Öffentlichkeit schreiben. Auch die offene Finanzierung der Buchhalterin wurde durch eine Teilnehmerin, die noch nie in Rumänien war, über ein Zehntenopfer zugesagt.
Was für ein Tag, was für eine gute Gemeinschaft. Nicht alle Kritikwolken am Himmel waren verzogen, doch die Sonne schien heller als zuvor und das schwarze Schaf war auch nicht mehr zu entdecken, es war eins geworden mit der Herde ....
PS: Wer mehr wissen und erfahren will, was es mit dem Pfarrhaus in Stein, dem Steinewerfer Frank Roth und seinen Glocken und seinen vielen Partnern auf sich hat, der sollte mal „gugeln“ unter www.copiii-europei.org.Der Teilnehmer war Thomas Schubert vom Ingenieurbüro für Kirchenbau, Glocken und Denkmalpflege aus Schneeberg. www.ibkirchenbau.de
Ein Tag mit dem Internationalen Bauorden. Ein Film von Projektteilnehmern im Sommer 2009 in Dacia /Stein Rumänien Zum Anschauen Doppelklick
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Gemeinsam mit dem deutschen Partnervereien VfJ e.V. haben wir als Copiii Europei e.V. das Projekt "Gemeinsam Lernen - wuerdevoll das Leben miteinander gestalten" umgesetzt. Mit Hilfe der Aktion Mensch wurde das Projekt über einen Zeitraum von drei Jahren teilfinanziert. Wird arbeiteten gemeinsam mit der Universität Brasov und Rumänischen Mitarbeitern. Das Projekt ist beendet. Ältere Informationen zum Projekt finden sie hier
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Pfarrerin Henriette Von Ruepprecht, Frau Dr.
Hampel Binder |
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Nagelkreuzverleihung
an Copiii Europei e.V.
Nicht ohne Grund weist schon der Name unseres
Hauses "Begegnungszentrum" auf die Intension hin die
uns, nicht nur bei diesem Projekt, bewegt und trägt. Gemeinsam
mit vielen anderen
engagierten Menschen wollen wir als Verein Hilfe sein für
die Schwächsten dieser Welt. Begegnung und Versöhnung
in aller Verschiedenheit für eine Christusgemässere
Welt, dass soll kein Traum bleiben in Europa.Und daran arbeiten
wir
Besonders Deutlich wurde das jüngst an
unserem Festwochenende zur Verleihung des Nagelkreuzes an unseren
Verein. Viele unterschiedliche Menschen waren nach Stein gekommen
um gemeinsam in aller Vielfalt über eine Vernetzung sozialer
Kompetenzen nachzudenken. Am Samstag 23.06.07 hatten zahlreiche
Partnerorganisationen und Partnervereine von Copiii Europei
die Gelegenheit ihre Arbeit vorzustellen. Viele intensive Gespräche
wurden geführt und nicht selten der Gewissheit Ausdruck
verliehen das eine gemeinsame Weiterarbeit möglich ist.
Am Sonntagvormittag 24.06.07,konnten wir von Copiii Europei
konkret unsere Projekte vorstellen und Vor Ort verschiedene
zum Bildungs- und Begegnungszentrum gehörende Teile besichtigen.
Am Nachmittag war es dann soweit. Zahlreiche
Gäste erlebten in der Steiner Kirche einen Bewegenden Gottesdienst
in dessen Mittelpunkt das Nagelkreuz an die Vertreter von Copiii
Europei, Frau Dr. Hampel Binder, Frau Tanase, Herrn Roth überreicht
wurde. In Ihrer Ansprache machte Pfarrerin Henriette von Ruepprecht,die
Vertreterin des Dean der Kathedrale von Coventry, deutlich das
Projekte für die Schwachen dieser Welt wie Senfkörner
der Hoffnung sind. Den Gottedienst leitete Pfarrer Siegmar Schmidt,
Steiner Ortspfarrer, Die Predigt hielt Pfarrer Prof. DR. Paul
Phillipi. Etwas besonderes war die Mehrsprachigkeit des Gottesdientes,die
Rumänische Übersetzung der Predigt und vor allem das
gemeinsame Gebet bei der Versöhnungsliturgie in Deutsch,
Rumänisch und Englisch.
Im Anschluss an den Gottedienst wurde im Garten des Bildungs-
und Begegenungszentrums durch Pfarrer Siegmar Schmidt unsere
Glocke eingeweiht. Eine deutsche Gemeinde hat die Glocke gespendet
da sie dort nicht mehr benötigt wurde . Diese Glocke hat
für uns neben dem praktischen Nutzen, sie ruft zu allen
Veranstaltungen und Gottesdiesten im Haus,aber vor allem auch
einen symbolischen Wert. Jeden Freitag um Zwölf Uhr wird
Sie wie viele andere Glocken in Coventry und Weltweit in Nagelkreuzzentren
zum Versöhungsgebet aufrufen.
Im Pressearchiv finden sie Grussworte zur
Nagelkreuzübergabe und Zeitungsartikel mit der Berichterstattung.
Sie können diese Informationen auch als PDF Dokumente downloaden.
09.07.2007 (ms) |
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Wir freuen uns über ein besonderes Ereignis
das in Kürze in Stein / Rumänien stattfinden wird
und möchten sie gerne daran teilhaben lassen.
Der Verein Copiii Europei erhält mit der Mitgliedschaft
für seine Sozialen Projekte in Rumänien und Deutschland
und mit seinem Bildungs- und Begegnungszentrum in Stein/ Rumänien
das Nagelkreuz der Community of the Cross of Nails Coventry.
Wir werden an diesem Wochenende gemeinsam mit vielen Partnerorganisationen
und Gästen aus Deutschland und Rumänien in einem würdevollen
Rahmen das Nagelkreuz entgegennehmen. Am Samstag dem 23.06.2007
wird es Gelegenheit geben Partnerorganisationen von Copiii Europei
kennenzulernen. Am Sonntag 24.06.2007 wird sich Copiii Europei
mit seinen Projekten näher vorstellen. Am Nachmittag wird
in einem Festgottesdienst das Nagelkreuz an Copiii Europei übergeben.Die
Predigt hält Pfarrer Prof. Dr. Paul Phillipi.Im Anschluss
daran wird die Glocke im Garten des Bildungs- und Begegnungszentrums
eingeweiht .
Zum Festwochenende werden unter anderem erwartet: Aus England
Frau Pfarrerin Henriette von Rupprecht , Aus Deutschland Pfarrer
Ebmeier (Vorsitzender der Nagelkreuzgemeinschaft ) ,Frau Teuber
und Herr Krause als Vertreter des Diakonischen Werkes Sachsen,
Stadtmission Dresden e.V.,Herr Reuter als Vertreter von Samenkorn
e.V.,Drei Vertreter des Diakonissenkrankenhauses Dresden,Das
Malerehepar Handsch (die dem Bildungs und Begegnungszentrum
ein Bild gespendet haben),Presse "Der Sonntag",Vertreter
von MDR Sachsen,Aus Rumänien kommen:Fam. Moneke Prokektleiter
in Petrilla,Frau May Projektleiter Villa Kunterbund,Fam. Könözsi
Bukarest,Frau Sternz Leiterin der Sozialstation der Diakonie
Bukarest,Herr Pfarrer Klaus Daniel ( Dechand a. D.),Herr Karl
Helwig ( Bezirkskurator ),Herr Dechant Pfarrer Player Brasov,Herr
Bischof Dr. Klein,Vertreter der deutschen Botschaft in Rumänien,Herr
Dr. Kimber ( Coventryvertreter in RO und Prof. an der orthodoxen
UNI in Alba Julia),Deutsche Zeitung in Rumänien |
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ADZ
26.07.2007 Berichterstattung über den Gottedienst zur Nagelkreuzübergabe
hier
Grusswort zur Nagelkreuzübergabe
von Oberin Esther Selle, Ev. Lutherische Diakonissenanstalt
Dresden e.V. hier
Grusswort zur Nagelkreuzübergabe
von Sr. Edith Haufe, Diakonissenschwesternschaft Dresden hier
ADZ 19.Juni 2007
Ankündigung Festgottesdienst zur Nagelkreuzübergabe
hier
Mitarbeiterzeitung
der Stadtmission Dresden, Artikel über unser Projekt für
Menschen mit Behinderung hier
OV am Sonntag / Herbst 2002 Anita Stachowicz, FSJ in Timisoara/Rumänien
Artikel hier
Kronst.Allg.Zeitung/ Herbst 2002 Benjamin Zwanzig, ZD in einer
Sozialstation in Brasov/ Rumänien Artikel hier
Zeitschrift des ICE 2002/1 Seite 9 / Robert Schönfeld,
Zivildienst/Altenheim in Brasov/ Rumänien Artikel hier
OV am Sonntag / 2. Februar 2003 Anita Stachowicz, FSJ in Timisoara/Rumänien
Artikel hier
Siebenbürgische Zeitung / Oktober 2003 "Junge Dresdner
erkunden Siebenbürgen" Artikel hier
MAZ /Oktober 2003 Lars Seidel, FSJ in Ionesti /Rumänien
Artikel hier
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