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Es
gibt viel zu tun, denn der Weihnachtsmarkt steht kurz vor der
Tür...
Ein
aktueller Bericht von Kristin Jaster/ Dezember 2006
Es wird langsam sehr kalt in Bukarest und
die Weihnachtszeit rückt immer näher. Die Stadt ist
mit tausenden von Lichtern geschmückt und es liegt ein
bisschen Weihnachtsstress in der Luft. Auch in Casa Boxberg
ist viel zu tun. Fast jeden Tag kommen Leute Kerzen kaufen.
Die Jugendlichen arbeiten fleißig an weihnachtlichen Kerzen.
Es gibt viel zu tun, denn der Weihnachtsmarkt steht kurz vor
der Tür. Zu diesem Anlass kommen fünf weitere soziale
Einrichtungen und bieten verschiedene Sachen, wie Armbänder
und Krippen, an. Es wird Glühwein, Tee, Gebäck, eine
Tombola und vieles mehr geben. Bei Interesse einfach auf www.helpstep.net
schauen.
Ansonsten ist diesen Monat einiges passiert. Als erstes möchte
ich von einem Kerzenverkauf bei Bosch berichten. Dieser fand
am 28.11 statt. Viele Kerzen hatten wir eingepackt, da wir auf
kauffreudige Kundschaft hofften. Gemeinsam mit einem Freund
und zwei Jugendlichen fuhr ich zu Bosch. Als wir alles aufbauten,
schauten und fragten schon viele Leute. Neben Kerzen hatten
wir auch selbstgemalte Weihnachtspostkarten dabei. Die Leute
waren begeistert und kauften kräftig. Es war ein sehr erfolgreicher
Tag mit guten Einnahmen für den Verein. Was neben dem sozialen
Aspekt sehr wichtig ist, da sich der Verein selbst finanzieren
muss.
Letzten Monat fand auch eine große Geburtstagsfeier in
Paulico statt. Alle drei Monate ist so eine Feier in der Einrichtung.
Jeder der in den letzten drei Monaten Geburtstag hatte, wird
gefeiert. Dieses Mal waren es neun Geburtstagskinder. Es gab
viel leckeres Essen und natürlich Geschenke. Es wurde den
ganzen Nachmittag ausgelassen gefeiert und kräftig getanzt.
Es war ein schöner Nachmittag, da ich auch beobachten konnte,
wie sich neue Freundschaften bildeten in dieser entspannten
Atmosphäre. Denn bei dieser Feier trafen beide Werkstätten
aufeinander und nicht jeder kennt schon jeden, da wir auch ein
paar neue Jugendliche haben.
Neben den vielen schönen Erlebnissen in der Einrichtung
bzw. in Bukarest, kommen aber auch nicht so schöne Momente
dazu. Zur Zeit ist es für mich am schlimmsten im Dunkeln
nach Hause zu kommen. Auf unserer Strasse haben es sich Straßenhunde
zum Ziel gemacht, mich zu ärgern. Es nervt wahnsinnig andauernd
mit bellenden und knurrenden Hunden konfrontiert zu werden.
Für hilfreiche Überlebenstipps wäre ich dankbar.
Aber jetzt will ich es erst mal mit freundlicher Stimme und
Wurst probieren. Nächsten Monat werde ich dann berichten,
ob es geklappt hat und wie Weihnachten und Silvester in Bukarest
war.
Bis bald Kristin
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