| |
| |
|
|
|
|
|
Aktuelles

|
|
Duch die Sozialpolitischen und
Wirtschaftlichen Veränderung in Rumänien kam es in
den vergangenen 12 Monaten zu massiven Preissteigerungen und
rechtlichen Veränderungen die das Projekt für Menschen
mit Behinderungen finanziell zusätzlich belasten. Dies
war bei der Beantragung der Projektes nicht vorrauszusehen.Dadurch
erhöhte sich der Anteil der aufzubringenden Eigenmittel
um weitere 9500 Euro bis zum Jahr 2009
- Es wurde ein neuer
Mindestlohn für Akademiker eingeführt der für
uns eine monatliche Mehrbelastung von 150 Euro pro rumänischen
Angestellten bedeutet.
- Durch die Anstellung
des rumänischen Personals wurden wir verpflichtet unsere
Buchhaltung duch eine staatlich zugelassen Buchhalterin durchführen
zu lassen. Das bedeutet eine Mehraufwendung von 70 Euro pro
Monat.
- Dazu kammen weitere
im Vorfeld nicht absehbare Kosten wie die 315 Euro pro Monat
für die Unterbringung eines Mannes mit Behinderung in einem
Altersheim die wir übernommen haben
- Erhöhung der Dieselkosten
für das Dienstfahrzeug um fast 100 % gestiegene Kosten
für Seminare
- Fahrkosten der Koordinatorin
zwischen Brasov und Rupea ca. 50 Euro pro Monat.
Mit dieser grossen Belastung sind wir dringend
auf jede noch so kleine Spende angewiesen!Falls Sie uns in unserer
Arbeit mit einem kleinen Beitrag unterstützen möchten,
finden Sie hier die Bankverbindung:
VfJ e.V.
Landeskirchliche Kredit-Genossenschaft Sachsen e.G.
KtoNr.: 102573021
BLZ: 85095164
Bitte geben Sie immer Ihren Namen und den Spendengrund
"AKM“ bei Ihrer Überweisung an. Wenn Sie eine
Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte auch Ihre
Adresse an.Wir danken herzlich für Ihre Unterstützung!
|
| |
|
|
| |
|
 |
|
|
|
| Beratungsstelle |
|
Es gibt in der Umgebung um Rupea
und in der Stadt selbst keine Beratungsstelle oder andere gleichwertige
Informationsstrukturen, welche die Familien mit einem Angehörigen
mit Behinderung nutzen könnten. Die nächste Beratungsstelle
befindet sich in der 75 km entfernten Stadt Brasov.
Nach langem Suchen und
erst vergeblichen Anfragen hat uns die Stadt Rupea einen recht
großen und zentral gelegenen Raum für unsere Beratungsstelle
zur Verfügung gestellt. Im Juli 2007 wurde sie eröffnet
. Dort bieten wir Beratung und Informationen für Menschen
mit Behinderung. Sie soll sie sich zu einer wichtigen Anlaufstelle
für die Familien der Umgebung entwickeln.
Dieser zentrale Anlaufpunkt bietet auch Familien
aus entfernter gelegenen Dörfern die Möglichkeit für
Informationen und Beratung. Die Betreuung jener Familien könnte
sonst vom mobilen Dienst nicht in diesem Umfang gewährleistet
werden. Die Beratungsstelle stellt einen Knotenpunkt zwischen
Klienten und lokalen Angeboten, z.B. Vereinen und Ärzten
dar. Gegebenenfalls verweisen wir die Betroffenen weiter.
Ich sehe es als eine große Herausforderung,
gerade im ländlichen Umfeld, ein solches Informationsbüro
einzurichten. Hier, wo uns wirklich Menschen erzählen,
dass sie als Strafe Gottes dieses Kind mit Behinderung bekommen
haben. In dieser Gegend, wo das ihnen auch von manchen Pfarrern
erzählt wird. Etwas so ungewohntes wie eine Beratungsstelle,
die auch Raum für Begegnungen der Familien untereinander
bieten soll – meiner Meinung nach ein lohnenswertes Ziel.
Tina Bing, Koordinator Rupea
|
| |
|
|
| |
|

|
|
|
|
| Statements |
|
Hier finden Sie Statements und Berichte von Mitarbeitern
und Praktikanten im Projekt für Menschen mit Behinderung.
Sie bekommen einen Eindruck von der Arbeit vor Ort. Statements
Weitere Berichte finden Sie auch in unserer Rubrik
Berichte auf der Hauptseite. |
| |
|
|
| |
|
|
|
|
|
Erfolge

|
|
Seit letztem Winter besuchen wir diese Familie
mit insgesamt 3 Kindern. Herr D. kümmert sich liebevoll
um Adi, 6 Jahre alt. Er ist seit einer frühkindlichen Meningitis
schwer behindert. Gemeinsam mit einem Ergotherapeuten arbeiten
wir mit Adi und seinem Vater an der Erweiterung seiner Bewegungen
und es gibt es schon viele Fortschritte in Adis Alltag. Außerdem
erhält Herr D. die nötige Beratung, um für Adi
die Rente zu beantragen. Adi kann spezielles Spielzeug ebenso
gebrauchen wie z.B. einen Softknetball.
Kontakt: Tina Bing, Koordinator Rupea : koordinatorin@copiii-europei.org
|

Larisa inmitten in ihrer Familie |
|
Larisa Olarescu, 7 Jahre alt
Ich heiße Larisa, wohne mit meiner Schwester Andra ,
11 Jahre alt, und meiner Mutter in Rupea, Reps. Das ist eine
kleine Stadt von ca. 5000 Einwohnern in Siebenbürgen
in Rumänien. Im Herbst komme ich in die 2. Klasse der
Grundschule. Als ich 2 Jahre alt war, diagnostizierte man
mir Spinale Muskelathrophie Typ 2. Meine Mama passt gut auf
mich auf, geht mit mir schwimmen und macht mit mir Gymnastik.
Trotzdem habe ich seit ca. 2 Jahren eine schwere Skoliose.
Frau Olarescu:
Der Arzt in Bukarest schlug fuer Larisa eine baldige Skoliose
-Operation vor ( Termin war 15.9. ), doch nachdem ich besser
informiert war, haben wir die OP abgesagt. Hingegen konnten
wir die tägliche Gymnastik mit Larisa durch eine Physiotherapeutin
verbessern lassen, und bemühen uns intensiv, ihr ein Korsett
anpassen zu lassen- Außerdem haben wir in einer speziellen
Klinik in Sibiu für Februar die Möglichkeit für
genauere Untersuchungen bekommen! Allerdings wissen wir noch
nicht, wie wir bestimmte Hilfsmittel wie eine Spezialmatratze
o.ä. bezahlen können und würden uns über
Ihre Hilfe sehr freuen! Wir sind auch dankbar über Ihre
Gebete für Larisa. Bitte melden Sie sich bei uns!
Tina Bing, Sozialarbeiterin :
Im Rahmen des neuen Projektes : “ Gemeinsam Lernen –
würdevoll miteinander das Leben gestalten” für
Menschen mit Behinderung hier im Landkreis Reps, Rupea , ( www.copiii-europei
) Rumänien, welches vom Dresdner Verein zur Förderung
verhaltensauffälliger und sozial benachteiligter Jugendlicher
und deren Familien ( VFJ e.V. ) sowie dessen rumänischen
Partnerverein “ Copiii-europei” durchgeführt
wird sowie von “Aktion Mensch” teilfinanziert ist,
lernten wir als Team im Juli Familie Olarescu kennen. Larisa
leidet an einer unheilbaren Muskelkrankheit, wie lange sie sich
noch bewegen wird, weiß man nicht.
Wir, das sind Erzieher, Sozialpädagogen und Reha-pädagogen,
beraten die Familie in vielen Belangen und werden Ergotherapeuten
und Psychologen in unsere Hilfen mit einbeziehen, welche aber
bisher in dieser Gegend schwer zu finden sind.! Das heißt,
momentan versuchen wir geeignete Unterstützungsmöglichkeiten
für sie im Alltag zu finden, das sind Schaumstoffe oder
spezielle Sitzkissen, um ihr das Sitzen zu erleichtern. Einen
Gymnastikball hätte sie allzu gern, vielleicht benötigt
ihn jemand nicht mehr? Oder gar einen in Kindergröße?
MANCHMAL gibt es zu diesen Bällen auch eine Sitzhalterung
dazu, weil sie gar nicht allein sitzen kann (hingegen auf dem
Ball rumrollen kann sie gut!) Wer kleinere Softbälle (für
Handtraining) abgeben möchte oder sonstige ergotherapeutische
oder orthopädische Hilfsmittel- ( oder einfach nur Steckspiele
etc.) kann sich gern bei mir melden. Diese Familien sind trotz
allem Engagement zu arm, die Krankenkassen bezahlen nur wenig-
Eure / Ihre Hilfe ist wirklich gefragt!
|
 |
|
07.09.09 Gheorghe stark verwahrlost und hungrig kommt auf der
Suche nach etwas essbaren in unsere Beratungsstelle
10.09.07die Koordinatorin organisierte für ihn eine Berechtigung
für eine warme Mahlzeit in der Armenküche von Rupea,
und versuchte über das Amt für Behinderte einen Heimplatz
für ihn zu finden
14.09.07 die Entscheidung wurde getroffen das er vorrübergehend
im ökumenischen Wohnprojekt in Stein wohnen kann bis wir
etwas geeignetes gefunden haben, Elvira und Rica kümmern
sich um ihn, Rampen für den Rollstuhl wurden schnell gebaut.
17.09.07Info von der Rentenstelle darüber wann sie Sprechzeiten
haben, es muss geklärt werden wie Georghe in Zukunft an
seine Rente kommt.
18.09.07 Praktikantin und Koordinatorin sind in Brasov um mit
dem Amt für Behinderte einen Platz und somit eine Lösung
für George zu finden.
Das Obdachlosenheim nimmt ihn nicht auf weil er behindert ist.
M an empfiehlt uns ihn als Notfall in ein Krankenhaus zu bringen,
die müsten sich dann um ihn kümmern, das lehnen wir
ab.
21.09. Ausweis beantragt
24.09. Ausweis wird abgeholt, da er nun als Obdachlos gilt ist
keine Bank bereit ihm ein Konto zu geben wo er seine Rente erhält.
ab 15.09. suchen wir mit befreundeten Organisationen nach einer
L ösung, in ein Diakonisches Altersheim kann er nicht da
er kein Siebenbürger Sachse ist.
Ein Spittal ist überfüllt und will die Kosten nicht
übernehmen. Der Rumänische Staat kann uns keine Lösung
anbieten
W ir finden das Altersheim \"Petrus si Pavel\"! Unter
Zusage das er kein Alkoholiker und Roma ist und wir die gesamten
Kosten übernehmen wird er dort aufgenommen. Gesamtkosten
für diese Betreuung betragen ca. 2500 bis 31.12.
|
| |
|
|
|
|
|
| Presseberichte |
|
Wenn
dem Gesetz genüge getan wird von
Benjamin Józsa
Rollstuhlfahrer sind in Rumänien eine
zweifach unglückliche Menschenkategorie. Sie sind außer
ihrer Behinderung auch noch den Tücken des Alltags ausgesetzt,
wobei „Tücken des Alltags“ noch eine eher verharmlosende
Beschreibung einer Welt ist, in der schon eine Treppenstufe
ein unüberwindliches Hindernis darstellt. hier
weiter |
| |
|

|
|
|
|
| Finanzierung |
|
Die Finanzierung des Projektes setzt sich aus einer
Förderung durch Aktion Mensch und Eigenmitteln der beiden
Vereine Copiii Europei e.V. und VfJ e.V. zusammen. Für einen
Zeitraum von 3 Jahren (Mai 2006 – Mai 2009) übernimmt
Aktion Mensch einen Großteil der Kosten, alle weiteren Ausgaben
müssen also durch Spenden refinanziert werden. Das bedeutet
z.B., dass wir nun über ein Dienstauto verfügen, bei
den Tankfüllungen allerdings auf Spenden angewiesen sind.
Ebenso werden die drei Koordinatorenstellen, davon eine in Deutschland
und zwei in Rumänien, für diese 3 Jahre von Aktion Mensch
bezahlt. |
| |
|
 |
|
|