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Also blieb mir nichts anderes übrig als mich auch zu amüsieren....
Ein aktueller Bericht von Bettina Miclaus / November 2006

So liebe Leser nun können sie meinen zweiten Monatsbericht lesen. Wo fange ich bloß an?
Am besten mit denn größeren Ereignissen seit meinem letzten Bericht. Die Honterusgemeinde und die Botschaft der Bundesrepulik Deutschland habe im letzten Monat eine großes Musikfestival hier in Kronstadt veranstaltet. Dieses Musikfestival (welches dieses Jahr zum vierten mal stattfand) nennt sich Musica Coronensis.Vielleicht haben einige von Ihnen schon mal davon gehört. Für alle anderen erkläre ich kurz was die Musica Coronensis ist.
Es ist ein Musikfestival, welches an einem Wochenende (Fr.-So.) hier in der Schwarzen Kirche stattfand.Es waren Künstler,Orchester und Chöre aus ganz Rumänien vertreten, die in der Schwarzen Kirche musiziert haben.Zu den verschieden Konzerten hat die Honterusgemeinde groß eingeladen.Ich war nicht bei allen Konzerten, bei den zwei Großen sollte ich Empfangsdame spielen.Das sah dann so aus, dass ich in der Kirche die Leute freundlich begrüßt habe und ihnen einen Programmablauf gegeben habe. Es hat echt Spaß gemacht und an den Abenden war ich echt froh, das ich die rumänische Sprache etwas beherrschen.Mich haben viele Besucher die aller möglichsten Sachen gefragt zu den Konzerten,aber ich habe mich gut gehalten.
Das Beste an der ganzen Veranstaltung war für mich, dass ich am Sonntag nach dem Konzert, mit ihn den Gemeindesaal sollte bzw.durfte.Im Gemeindesaal war ein Emfang (mit richtig viel Essen)für sehr wichtige Leute vorbereitet.Zum Emfang waren die Musiker, Kirchenvorstand, Vertreter aus der Industrie,Vertreter der lokalen Behörden und der Deutsche Botschafter eingeladen. Meine Aufgabe bei diesem Empfang war es,drauf zu achten das immer genug Essen und Trinken vorhanden war und dass die leeren Teller/Flaschen weggeräumt wurden. Mir wurde schnell deutlich,dass die Firma die das Essen geliefert hat und auch Kellner zur Verfügung gestellt hat, sich um all diese Sachen selber kümmern wollte.Also blieb mir nichts anderes übrig als mich auch zu amüsieren und fleißig zu essen. Es war ehr als genug da, dass wußte ich,denn von 160 eingeladenen Personen, waren nur ca. 60 erschienen. Voll super für mich,weil ich nach dem Empfang noch ganz viel Essen mitnehmen durfte.Was auch noch super war, ist das ic zusammen mit dem Deutschen Botschafter essen durfte,--> macht man ja auch nicht jeden Tag.
Ich möchte nun vom zweiten großen Ereigniss berichten.Am 31.Okt. hatten wir einen Reformations-Gottesdienst ind der Schwarzen Kirche,durfte wieder Empfangsdame sein. Die Predigt an diesem Gottesdienst hat der Herr Mark S. Hanson gehalten.Für alle die diesen Namen noch nicht gehört haben (ich vorher auch nicht), er ist der Generalsekretär des LutherischenWeltbundes und kommt aus den USA. An dem Gottesdienst haben auch die beiden Bischöfe der Ungarischen und Deutschen Lutherischen-Kirchen auch Rumänien teilgenommen.
Es haben viele Leute den Gottesdienst besucht, die nur Ungarisch sprechen, d.h. hieß für mich, dass ich oft auf Ungarisch angesprochen wurde.Und ich kann ja wirklich gar keinen Satz auf Ungarisch. Die Predigt fand ich echt super, obwohl sie auf Englisch war.
Das größte und verantwortungsvollste Ereignisse für mich persönlich waren, die Flitterwochen von unseren Pfarrerin.Nein, liebe Leser ich bin nicht mitgefahren! Aber trotzdem waren es aufregende Wochen für mich. Die Pfarrerin leitet die Kinder und Jugendarbeit hier in der Honterusgemeinde.Als sie dann in Flitterwochen gefahren ist, habe ich die Kinder- und Jugendarbeit übernommen.Das heißt, ich war für den Kinderclub und den Jugendkreis (s. vergangen Monatsbericht) verantwortlich. Die Stunden für den Kinderclub waren im großen und ganzen schon Vorbereitet,ich mußte nur noch dafür sorgen,dass alles lief. Und für den Jugendkreis habe ich mir dann selber etwas überlegt.Ich hatte schon vorher einiger Erfahrung in der schristlichen Kinder- und Jugendarbeit, weil ich in Deutschland auch in einem Teenykreis mitgearbeitet habe, aber auf einmal die Leitung zu übernehmen war echt aufregend.So liebe Leser das waren meine größten Ereignissen in der vergangenen Zeit, ich hoffe es hat ihnen wieder Spaß gemacht meinen Bericht zu lesen.Ah ja, mir gehst immer noch sehr sehr gut und das Leben macht Spaß.Bis zum nächsten Mal, ihnen alles Guten und Gottes reichen Segen.Ihre Bettina

 
 
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