Berichte von Julia Wißmüller , Praktikantin im Kinderhaus Petrila (Samenkorn e.V.)  
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Danke, liebe Moneckes! ...
Ein letzter Bericht von Julia Wißmüller / September 2007

Das ist also mein letzter Monatsbericht den ich schreiben werde. Seit heute morgen bin ich wieder in Deutschland. Doch bis ich hier richtig ankomme, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Wie schön war doch dieses Jahr in Petrila. Für mich war es ein richtig segensreiches Jahr, so dass mir die Worte fehlen um es richtig auszurücken. Gott hat mich so viel gelehrt. Es war nicht immer leicht, aber Gott war da und trug mich durch. Viele Dinge werde ich sehr vermissen: die Augenblicke in denen alle Kinder auf einmal und von allen Seiten "Julia" riefen. Die Stunden in denen Casian und ich durch die Straßen sparzierten, die Schweine besuchten um zu sehen ob sie dreckig sind oder einfach nur singend unsere Wege gingen. Im Sommer das Baden im Fluss Jiet um halbwegs mit der Hitze klarzukommen.(hier weiter lesen) (800x600)

Mittendrin hatten wir mal kurz Stormausfall, dann wars ganz dunkel. Mir hats Spaß gemacht....
Ein aktueller Bericht von Julia Wißmüller / August 2007

Das ist nun der vorletzte Monatsbericht den ich schreiben werde. In einigen Wochen geht hier meine Zeit zu Ende. Wenn ich daran denke, wird es mir schwer ums Herz. Nun haben die Kinder "schon" die Hälfte der Ferien vorbei. Damit sie in den drei Monaten Ferien nicht alles vergessen, machen sie vormittags etwas für die Schule bzw. zur Schulvorbereitung. Im Juli besuchte ich Michaela, eine andere Praktikantin, in Bukarest. Dort machten wir die Stadt "unsicher". Wir sahen uns das zweigrößte Gebäude der Welt an. Es ist schon komisch, wenn dort beim Eintritt die Tasche und man selber geröngt wird, und das in Rumänien.(hier weiter lesen) (800x600)

Wie schnell die Zeit doch vergeht...
Ein aktueller Bericht von Julia Wißmüller / Juli 2007

Die letzten Wochen sind wie um Flug vergangen und es hat sich vieles ereignet. Zunächst fuhr ich Mitte Juni zum Praktikantenwochenende in Dacia zu Frank Roth. Darüber alleine könnte ich schon seitenweise schreiben. Denn nach einer zehnstündigen Zugfahrt in Rumänien erlebt man schon einiges. Erstmal mit dem Maxi-Taxi nach Petrosani und dort die Fahrkarten kaufen. Dort erkundigte ich mich noch eben an der Information wegen der Rückfahrt. Die Frau wirkte etwas genert, aber sie erbarmte sich doch und legte ihre Zeitschrift weg in der sie gerade las.
Netterweise öffnete sich auch noch das Fenster, wo man durchsprechen muss, nachdem sie merkte, dass es etwas länger dauerte. Und schon ging die Fahrt los. Das war sehr interessant.(hier weiter lesen) (800x600)

Bei der ersten Pause zog der Busfahrer erstmal die Schrauben am Rad nach...
Ein aktueller Bericht von Julia Wißmüller / Juni 2007

Schon wieder ein Monat vorbei! Nun stehen wir kurz vor den Sommerferien. Die Kinder haben nur noch diese Woche Schule und Kindergarten. Danach sind drei Monate Sommerferien. Ich finde das schon sehr lang, vor allem wenn ich daran denke, dass mir die sechs Wochen Sommerferien in Deutschland schon immer gereicht haben. Diese Woche war deshalb Abschluss der Sportschule von Daniel. Für Daniel und Cristina sind nun auch die letzten paar Tage im Kindergarten, denn im September kommen die beiden in die Schule. Daher bereiten wir uns gemeinsam darauf vor. Seit wir mit einer regelmäßigen Vorschulstunde im Herbst begonnen haben, haben die zwei schon große Fortschritte gemacht. Am Samstag war ich mit Dorina und ihrer Schule auf einem Ausflug.(hier weiter lesen) (800x600)

...in eine Höhle auf Schatzsuche.
Ein aktueller Bericht von Julia Wißmüller / Mai 2007

Nun bin ich also wieder erholt in Rumänien zurück von meinem Heimaturlaub. In Deutschland wurde mir so richtig bewusst, dass ich nun zwei "zu Hause" in dieser Welt habe. Eines ist in Deutschland und das andere ist hier in Petrila. Kurz nachdem ich wieder in Petrila war, fuhr ich mit Wolfgang, Dorina und Emanuel nach Vlahita. Dort war eine Rüstzeit. Diese war so sehr gesegnet und hat mich sehr, sehr ermutigt. Wir sind auch sehr stark in die Fürbitte vor Gott für Rumänien getreten. Gott hat mich in dieser Zeit so sehr zugerüstet und gesegnet, dass es
mir schwer fällt dies in Worte zu fassen.(hier weiter lesen) (800x600)

Das war dann doch mal eine ganz andere Osterfeier als bei uns...
Ein aktueller Bericht von Julia Wißmüller / April 2007

Das letzte Monat war mit vielen Festen ausgefüllt. Cristina durfte ihren siebten Geburtstag feiern und Daniel wurde sechs Jahre alt. Daniel bekam zum Geburtstag ein Skateboard, das wir natürlich sofort auf dem Asphalt ausprobieren mussten. Es klappt schon ganz gut, aber so einfach ist es trotzdem nicht. Bei uns ist der Frühling eingekehrt, so dass wir sehr viel draußen waren. Außerdem war ja auch noch Ostern.(hier weiter lesen) (800x600)

... vom Winter in den Frühling.
Ein aktueller Bericht von Julia Wißmüller / März 2007

Jetzt ist also schon wieder ein Monat rum. Nun haben endlich alle Kinder die Windpocken hinter sich. Zum Glück, denn nun ist der Frühling gekommen und sie dürfen wieder raus gehen. Bei uns blühen die Schneeglöckchen und die Krokusse, die Vögel zwitschern, die Sonne scheint und es ist angenehm warm. Auf den Spaziergängen sehen wir kleine Ziegen, Lämmer und Schafe auf den Weiden. Den Lämmern sehen wir gerne beim Spielen zu. Als wir neulich wieder einmal vor einer Weide standen, kam eine Frau und ging in den Stall. Dort holte sie doch tatsächlich extra für uns ein Lamm auf die Straße, damit wir es streicheln konnten. Die Menschen hier sind echt ganz besonders. Heute begegneten wir einem Ziegenhirten mit kleinen und großen Ziegen. (hier weiter lesen) (800x600)

Cristina bemerkte, dass das Schwein ja Haare hat und wollte wissen warum....
Ein aktueller Bericht von Julia Wißmüller / Februar 2007

Was gibt es nach einem weiteren Monat in Rumänien zu schreiben? Ich würde sagen: Einiges! Endlich hatten wir hier richtig viel Schnee. So konnten wir die Einfahrt unserer Nachbarn zum Schlittenfahren nutzen. Das machte den Kindern sehr viel Spaß. Außerdem bauten wir einen großen Schneemann. Dieser stand jedoch leider nur einen Tag, dann bekam er Übergewicht und fiel auf seine Nase. Was ich besonders erstaunlich fand, wie die Leute hier Schlittschuh laufen. Als ich das das erste Mal sah, konnte ich meinen Augen fast nicht trauen. Da fuhr doch tatsächlich jemand mitten auf dem schneebedeckten Bürgersteig Schlittschuh. Manche fahren sogar damit den Schlittenberg hinunter. Und das funktioniert wirklich! Ein besonderes Erlebnis geschah auf einem Sparziergang mit Cassian und Cristina.(hier weiter lesen) (800x600)

Mit den Kindern sind wir von Haustüre zu Haustüre gezogen....
Ein aktueller Bericht von Julia Wißmüller / Januar 2007

Das letzte Monat war sehr ereignisreich. Nachdem ich Mitte Dezember schon drei Monate in Rumänien war, musste ich mal kurz ausßer Lande. Gemeinsam mit Wolfgang und zwei Kindern sind wir nach Ungarn gefahren.Dort haben wir eine Nacht im Auto verbracht, was übrigens sogar
ein wenig gemütlich und nur etwas kalt war. Früh am nächsten Morgen fuhren wir wieder nach Rumänien. Dort verbrachten wir einen Tag im Norden Rumäniens. In dieser Gegend bei Satu Mare ist alles Flachland.(hier weiter lesen) (800x600)

Das ist wirklich ein Grund zu feiern!...
Ein aktueller Bericht von Julia Wißmüller / Dezember 2006

Es ist jetzt kurz vor Weihnachten und ich bin schon drei Monate hier. Wie schnell die Zeit doch vergeht. Die Stadt ist mit bunten Lichterketten geschmückt und die Kinder haben schon leckere Plätzchen gebacken. Wir haben weihnachtliche Dinge gebastelt. Weihnachtlieder klingen durchs Haus und der erste Schmuck hängt an den Fenstern. Der Adventskalender wird jeden Tag geöffnet und wir warten schon, dass es endlich Weihnachten wird. Mir kommt es so vor, als ob die Weihnachtszeit hier nicht so hektisch ist, wie in Deutschland.(hier weiter lesen) (800x600)