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Mit
den Kindern sind wir von Haustüre zu Haustüre gezogen....
Ein
aktueller Bericht von Julia Wißmüller / Januar 2006
Das letzte Monat war sehr ereignisreich. Nachdem
ich Mitte Dezember schon drei Monate in Rumänien war, musste
ich mal kurz ausßer Lande. Gemeinsam mit Wolfgang und
zwei Kindern sind wir nach Ungarn gefahren.Dort haben wir eine
Nacht im Auto verbracht, was übrigens sogar
ein wenig gemütlich und nur etwas kalt war. Früh am
nächsten Morgen fuhren wir wieder nach Rumänien. Dort
verbrachten wir einen Tag im Norden Rumäniens. In dieser
Gegend bei Satu Mare ist alles Flachland. Das war schon gewöhnungsbedürftig,
wenn auf einmal keine Berge mehr um einen sind. Diese Fahrt
war wirklich schön und ich habe sie sehr genossen.
Weihnachten in Rumänien habe ich als viel stressiger erlebt
als in Deutschland. Am Heilig Abend sind Wolfgang, die Kinder
und noch andere Kinder aus Petrila und ich um 16.00 Uhr zum
Singen aufgebrochen. Hier ist es Tradition, dass am Heilig Abend
Gruppen von Haus zu Haus ziehen
um die gute Nachricht von der Geburt Jesu weiterzuerzählen.
Dabei singen sie Lieder und meistens sagen sie auch einen Vers
auf. An fast jeder Haustüre gibts Kuchen oder andere Süßigkeiten
zu essen. Mit den Kindern sind wir von Haustüre zu Haustüre
gezogen. Dabei waren wir auch in einigen Wohnblocks. Man kann
sich kaum vorstellen, dass es in manchen Block im Treppenhaus
kein Licht gibt. Aber glücklicherweise gibts ja Taschenlampen...
Manche Leute waren richtig angerührt von den Liedern, so
dass sie Tränen in den Augen hatten. Eigentlich war das
das richtige Weihnachten: die gute Botschaft verkündigen.
Als wir so gegen 22.00 Uhr zu Hause waren, gabs die Bescherung.
Die Kinder hatten nun zwei Wochen Ferien. Wobei die Kindergartenkinder
schon seit Mitte Dezember zu Hause sind. Denn im Kindergarten
wurde die
Heizung repariert und deswegen war dieser von heute auf morgen
geschlossen. Aber nun ist dieser wieder geöffnet und die
Kinder haben wieder einen strukturierteren Alltag. Auch die
Schule hat nun wieder angefangen. Deswegen ist es etwas ruhiger
im Haus geworden - zumindest
vormittags.
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